Moderne Fremdsprachen
Eine zunehmend globalisierte Welt bringt nicht nur die Notwendigkeit größerer Sprach-, sondern auch gesteigerter interkultureller Kompetenz mit sich. Neben dem Erlernen der Sprache spielt deshalb auch das Wissen um gesellschaftliche und kulturelle Gegebenheiten der jeweiligen Zielländer eine wesentliche Rolle im Fremdsprachenunterricht.
Lesekompetenz, Hörverstehen, Sprechfertigkeit und Texterstellung stellen die zentralen Lernbereiche in den modernen Fremdsprachen dar, was sich natürlich in den Leistungserhebungen widerspiegelt. Der Sprechfertigkeit wird dabei nunmehr auch in mündlichen Schulaufgaben Rechnung getragen, die in einzelnen Jahrgangsstufen durchgeführt werden.
Die gestiegene Internationalisierung erfordert überstaatlich anerkannte und vergleichbare Sprachzertifikate. Diese können auf verschiedenen Leistungsstufen abgelegt werden, die sich an den unterschiedlichen, im so genannten Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen definierten Leistungsniveaus orientieren. Der Unterricht in den modernen Fremdsprachen bezieht die kommunikativen Lernziele des Referenzrahmens mit ein und bereitet somit nicht nur auf nationale Prüfungen wie das Abitur, sondern auch auf internationale, vom jeweiligen Zielland erstelle Sprachprüfungen vor.




