Studienfahrt

nach Venedig

Die Reise, die ursprünglich nach Krakau hätte gehen sollen, aufgrund des Beginns des Ukraine-Kriegs jedoch fast einstimmig auf Venedig abgeändert wurde, begann am Montagmorgen des 19.09.2022 gegen fünf Uhr. Pünktlich und mit großer Freude machte sich die etwas verschlafene Venedig-Gruppe zusammen mit ihren Begleitlehrkräften B. Schiller und T. Hirschbolz auf, die Busfahrt zur bekanntesten Kanalstadt Italiens, ebenfalls La Serenissima genannt, anzutreten. Neben kleineren Stopps an Raststätten kam der erste große Halt zur Mittagszeit am Gardasee - ein angenehmer Vorgeschmack auf das mediterrane Klima, das die folgenden Tage auf die Truppe zukommen würde. Am Nachmittag wurde bereits das Hostel in Mestre erreicht, ein Ort, von dem man nach einer zehnminütigen Zugfahrt in Venedig ankommt Der Abend wurde genutzt, um beisammen oder auch in einzelnen Gruppen die Ortschaft zu besuchen und sich auf die kommenden Tage vorzubereiten.

Studienfahrt Venedig
Studienfahrt Venedig
Studienfahrt Venedig

Und dann kam auch schon der Dienstag, und es ging auf nach Venedig. Dort lief die Reisegruppe während einer Stadtführung durch die Gassen La Serenissimas, erhielt allgemeine Informationen zu der Stadt und besichtigte den Markusdom, sowie Chiesa di San Zaccaria, die Buchhandlung Libreria Acqua Alta und den Treppenturm Palazzo Contarini del Bovolo. Damit endete der gemeinsame Ausflug für diesen Tag und die begeisterten Schüler*innen konnten in kleineren Gruppen selbstständig die Stadt der Kanäle erkunden oder zurück nach Mestre fahren, um stattdessen dort etwas zu essen, Billard im Foyer des Hostels zu spielen oder anderen Beschäftigungen nachzugehen - jedoch nur bis 23 Uhr, denn dann sollten alle wieder im temporären Wohnhaus sein.

Studienfahrt Venedig

Am Mittwoch setzte die Gruppe ihre Studienfahrt fort, indem sie sich durch das jüdische Viertel leiten ließen und so erfuhren die Reisenden über den geschichtlichen Hintergrund des Viertels und über Denkmäler wie "Der letzte Zug" zur Erinnerung an die Opfer des Holocausts. Daraufhin fuhren die Schüler*innen mit dem Wassertaxi in Richtung des Dogenpalasts, welchen sie nach einer ausgiebigen Mittagspause besichtigten. Voll mit kunstvoll bemalten Wänden und Verzierungen, Schmuck und Prunk konnte man sich vor lauter Reichtum kaum entscheiden, wohin man in den unzähligen gigantischen Räumen des überwiegend im gotischen Stil erbauten Gebäudes blicken sollte. Anschließend stand ein Besuch im Museo Correr an. 

In dem zweistöckigen Ort der Geschichte gab es von Bildern, Statuen, Schmuck bis hin zu Münzen und Porzellan so viel zu sehen, dass selbst den Wissbegierigsten der Durst nach Neuem gestillt werden konnte. Zum gemeinsamen Abendessen begaben sich alle ins Hardrockcafé, das sich jedoch für die Gruppe aufgrund des schlechten Preis-Leistungsverhältnisses als Enttäuschung herausstellte. Dies tat der besonderen Studienfahrt jedoch keinen großen Abbruch, und so fieberten die Reisenden gespannt auf den letzten Tag in Venedig hin.

Studienfahrt Venedig

Am Donnerstag machte sich die Gruppe per Schifffahrt auf den Weg. In Murano, bekannt für Glaskunst, besuchten alle eine Glasbläserei und bekamen eine Vorführung und Erklärung zu der Machart der gläsernen Kunstwerke. Danach führte der Weg weiter nach Burano. 

Studienfahrt Venedig

Diese Insel ist vor allem aufgrund ihrer bunten Fischerhäuser und traditioneller Spitzenstickerei auffällig und bot den Reisenden idyllische Spaziergänge durch die farbigen Gassen dieses Ortes. Eine weitere Überfahrt zurück nach Venedig und schon waren die Schüler*innen wieder in der Hauptstadt Venetiens unterwegs. Hier besichtigten sie zwei Gondelwerkstätten und aßen zusammen in einem kleineren, örtlichen Restaurant zu Abend, ein gemütlicher Abschluss in Venedig.

Studienfahrt Venedig

Am Freitagvormittag war es dann soweit: Die Studienfahrt neigte sich dem Ende zu und die Schüler*innen traten die Rückreise mit dem Bus an. Einen Zwischenstopp in Verona gab es noch, bei dem die Arena von Verona und optional beispielsweise Casa di Giulietta besucht werden konnten, ein letzter gelungener Abschied von Italien. In der Nacht des 23.09.2022 brachte der Busfahrer Mariusz glücklicherweise alle wieder sicher nach Ingolstadt zurück.

Von Spieleabenden und Billardrunden bis zu der lehrreichen Erkundung Venedigs und dem Knüpfen von Freundschaften: Diese Studienfahrt war ein Erlebnis, das alle in guter Erinnerung behalten werden.

Jessica Müller, Martin Skorka, Oliver Maaß; Q12

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