50 Jahre "Jugend forscht" in Deutschland

Das Apian-Gymnasium war bei diesem besonderen Jubiläum dabei.

Das Plakat des diesjährigen Wettbewerbs "Jugend forscht" war mit dem Titel "Es geht wieder los!" überschrieben. Tatsächlich ging der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik dieses Jahr in seine 50. Runde.

Am Regionalentscheid "Jugend forscht" in Ingolstadt am 11. und 12. Februar 2015 im Bildungszentrum der Audi AG nahmen fast 100 Jugendliche teil, die alleine oder in Gruppen ihre Arbeiten vorstellten. Die Teilnehmer besuchen verschiedene Schulen in der ganzen Region, wobei sogar Schulen aus Kelheim und Dachau mit dabei waren. Außerdem nahmen - wie schon die letzten Jahre - mehrere Gruppen von Auszubildenden der Audi AG bei "Jugend forscht" mit eigenen Themen teil. Wie üblich war das APIAN-Gymnasium wieder stark vertreten, auch wenn dieses Jahr das Potenzial bei weitem nicht ausgeschöpft wurde. Die Teilnehmer des APIAN-Gymnasiums stellten etwa 10 % der insgesamt 62 Arbeiten.

In der Gruppe der unter 15-jährigen Schüler, den Teilnehmern bei "Schüler Experimentieren", waren drei Mitglieder unseres Erfinderclubs "Querdenker" gemeldet. Sie reichten zwei Projekte ein, die beide ausgezeichnet wurden!

Im Bereich "Arbeitswelt" belegte Carina Kleemann mit ihrem "Rollator Add-On" den 2. Platz. Hier wird es durch eine spezielle Halterung ermöglicht, dass gehbehinderte Menschen ihren Rollator um medizinisch notwendige Gerätschaften (z. B. Infusionen) erweitern können, um im Krankenhaus ihre Mobilität zu behalten. Die Halterung ist so universell gestaltet, dass sie auch für Alltagsgegenstände (z. B. Regenschirme) geeignet ist. Obwohl Carina aufgrund ihres Alters noch bei "Schüler Experimentieren" antritt, zählt sie doch schon zu den "alte Hasen" was "Jugend Forscht" betrifft, denn sie nahm die letzten Jahre regelmäßig am Wettbewerb teil.
Auch die beiden anderen Teilnehmer des APIAN-Gymnasium bei "Schüler Experimentieren" wurden mit einem Preis belohnt: Maximilian Znidarcic und Lucas Velciov erhielten für ihre "Faltbare Jackenbauchtasche" den Sonderpreis "Pfiffigste Arbeit".
Durch spezielle Klettvorrichtungen an einer Faltjacke wird es möglich, die Jacke so zu falten, dass kleinere Gegenstände transportiert werden können.


Carina Kleemann erhielt für ihren "Rollator Add-On" den
2. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Halterung, mit deren Hilfe Rollatoren um medizinisch notwendige Gerätschaften (z. B. Infusionen) oder Alltagsgegenstände (z. B. Regenschirme) erweiterbar werden, wobei der Nutzer weiterhin beide Hände frei hat.

Schüler experimentieren

Schüler experimentieren

Maximilian Znidarcic und Lucas Velciov erhielten für ihre "Faltbare Jackenbauchtasche" den Sonderpreis "Pfiffigste Arbeit" im Bereich Arbeitswelt.


In der Gruppe der etwas älteren Schüler, den Teilnehmern bei "Jugend forscht", war das APIAN dieses Jahr mit vier Arbeiten vertreten, von denen drei auch prämiert wurden. Auch wenn kein Regionalsieger dabei war, kann man mit dem Abschneiden sehr zufrieden sein. Zwei Arbeiten im Bereich "Chemie" wurden jeweils mit einem 3. Preis ausgezeichnet, eine weitere Arbeit im Bereich "Arbeitswelt" wurde ebenfalls mit einem 3. Preis ausgezeichnet und diese Arbeit erhielt außerdem den Sonderpreis "Pfiffigste Arbeit".

Sarah Zachmann wurde im Bereich "Arbeitswelt" für die Entwicklung eines universellen Schutzumschlags für Bücher mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Mit Hilfe eines Faltmusters ist es möglich, Bücher ohne Einsatz von Klebstoffen schnell und zuverlässig einzubinden. Durch das universelle Design der Umschläge wird es auch möglich, die Buchhüllen als z. B. Werbeflächen zu nutzen. Mit Sarah wird eine Schülerin geehrt, die dem Wettbewerb "Jugend forscht" schon über Jahre die Treue hält. Schon 2010 (damals sogar mit drei verschiedenen Arbeiten) und immer wieder in den folgenden Jahren nahm Sarah teil und erhielt auch immer wieder Preise für ihre Ideen.

Neben diesem Preis wurden sowohl Annika Leemann für ihre Arbeit "Die Entwicklung der Farbstoffe" als auch Andrea Zimmer für ihre Arbeit "Farben in Lebensmitteln" im Bereich "Chemie" jeweils mit einem 3.Preis ausgezeichnet. Annika untersuchte in ihrer Arbeit näher, wie man mit natürlichen Materialien Stoffe färben und die Farbe konservieren kann. Dabei stellte sie eine Vielzahl von Proben selbst her und verglich deren Haltbarkeit mit denen industriell gefärbter Stoffe.
Andrea widmete sich ebenfalls eingehend dem Thema "Farben" – allerdings beschäftigte sie sich im Wesentlichen mit Farben in Lebensmitteln. Auch Andrea stellte eine große Zahl von Proben selbständig her und untersuchte dabei die Färbewirkung unterschiedlichster natürlicher Substanzen.


Sarah Zachmann erhielt für ihren "Universellen Schutzumschlag" im Bereich "Arbeitswelt" den
3. Preis. Im Bild sind Faltbögen und fertiges Produkt neben der Erfinderin zu sehen. Diese Arbeit wurde auch als "Pfiffige Arbeit" prämiert.

Jugend forscht

Jugend forscht

Annika Leemann wurde im Bereich "Chemie" für ihre Untersuchungen zur "Entwicklung der Farbstoffe" mit einem 3.Preis ausgezeichnet.


Auch Andrea Zimmer wurde im Bereich "Chemie" mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Sie untersuchte "Farben in Lebensmitteln".

Jugend forscht

Außerdem trat Lisa Wittmann mit dem Thema "Die Macht der Düfte" im Bereich "Chemie" an. In ihrer Arbeit hat sie näher untersucht, wie man Düfte mit Hilfe verschiedener Methoden aus Substanzen extrahieren und anschließend konservieren kann.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelten unsere Glückwünsche und unser besonderer Dank für die tolle Vertretung unserer Schule in der Öffentlichkeit.

Dr. Martin Eckl, StR
Betreuer bei "Jugend forscht"

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