Neuer Italienaustausch mit dem IIS Curie-Levi in Turin im Rahmen von Erasmus+

28.03.2026

Fahrt nach Turin vom 5.-12. März 2026

Das Apian hat eine neue Partnerschule in Italien, das IIS Curie-Levi in Turin! Bereits im letzten Schuljahr besuchten uns im Rahmen von Erasmus+ drei Kolleginnen aus Turin. In diesem Schuljahr startete ein Austauschprojekt für Schülerinnen und Schüler, ebenfalls finanziert durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union. Vom 5. bis 12. März 2026 verbrachten 20 Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klasse eine Woche bei ihren italienischen Partnerinnen und Partnern in Turin, der Hauptstadt der Region Piemont im Nordwesten Italiens. Eine Woche, um in die italienische Sprache und Kultur einzutauchen, die faszinierende Metropole Turin zu erkunden und durch die gemeinsamen Aktivitäten reichlich interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.

Italienaustausch 2026

Das Projekt „Alles fließt – Flüsse, Ströme, Flüssigkeiten: Europa im Wandel“

Unter dem Motto „Alles fließt“ – beschäftigten wir uns in der Stadt am Fluss Po im Rahmen der inhaltlichen Projektarbeit in vielfältiger Hinsicht mit allerlei Flüssigkeiten und verschiedensten Transformationsprozessen – von der Stadtgeschichte Turins und postindustriellen urbanen Transformationsprozessen über Elektro- und Wasserstoffmobilität hin zur Kaffeeproduktion und allgemeiner dem Getränkekonsum in Deutschland, Italien und Europa.

Was stand alles auf dem Programm?

Nach unserer Ankunft am Donnerstagabend ging es tags darauf erst einmal in den „normalen“ Unterricht unserer Partnerinnen und Partner, deren Klassen für uns verschiedene Präsentationen (z. B. Stadt Turin, Schulsystem in Italien) und ein Kennenlern-Bingo vorbereitet hatten. Nach der Mittagspause führten uns unsere Partnerinnen und Partner durch das historische Stadtzentrum Turins und informierten uns (manche mehr, manche weniger ausführlich …) zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Nach dem Wochenende, das wir in unseren Gastfamilien verbracht hatten, fanden am Montag in der Schule verschiedene Workshops statt. Wir gestalteten zunächst eine kleine „Ausstellung“ zu den beobachteten kulturellen Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Italien und Deutschland. Danach erarbeiteten wir zusammen mit unseren italienischen Partnerinnen und Partnern Präsentationen rund um das Thema „Getränke und Getränkekonsum“ in Italien, Deutschland und Europa. Dabei ging es um sprachliche, kulturelle, ökologische und auch gesundheitliche Aspekte. Für eine Degustation hatten wir typische bayerische Getränke mitgebracht und vorgestellt, die es in Italien nämlich so gar nicht gibt: Spezi, Apfel- und Johannisbeerschorle. Danach ging es zum gemeinsamen Pizzaessen in eine Pizzeria, die sich in einer ehemaligen Fabrikhalle befindet.

In den nächsten Tagen standen dann verschiedene Besichtigungen und weitere Workshops an, die uns unter anderem in das MAUTO (Museo Nazionale dell’Automobile) in den Stadtteil Lingotto, dort auch auf das Dach der ehemaligen FIAT-Werke, und ins Lavazza-Museum führten …

… zu den weiteren Details des Programms, den Erlebnissen und Eindrücken in Turin berichtet ausführlicher die Apian-Schülerzeitung Apollo. Hier der Link zum Artikel:

(Sie werden auf die Homepage der Apian-Schülerzeitung weitergeleitet): https://apollo.apian.de/forza-torino-zwischen-lavazza-und-fiat/

Feedback zum Austausch – Lernen mit Erasmus+

Das EU-Programm Erasmus+ unterstützt das lebenslange Lernen, um die schulische, berufliche und persönliche Entwicklung von Menschen in Europa zu fördern.

Der Austausch nach Turin hat uns viele neue Erfahrungen gebracht, vor allem einen Einblick in die italienische Kultur. Wir haben unsere sozialen Kompetenzen weiterentwickelt durch den Aufenthalt in einer neuen fremden Familie. Da von der italienischen Seite meist keine Deutschkenntnisse vorhanden waren, konnten wir uns sprachlich in Englisch verbessern sowie die italienische Sprache kennenlernen. Am meisten hat es Spaß gemacht sich mit den Italienern auszutauschen. Es war eine sehr schöne Woche. Danke an Erasmus+!

Emely 10b, Paul 10e und Lara 10c

Der Italienaustausch hat uns beigebracht mit neuen Situationen und Lebensumständen umzugehen und uns daran anzupassen. Wir konnten neue Erfahrungen sammeln und Freunde in einem anderen Land finden, an die wir uns immer gerne zurückerinnern werden. Durch den Austausch haben wir gelernt, mit Sprachbarrieren umzugehen und unsere Sprachkenntnisse anzuwenden.

Anna, Emma, Leni und Pia 10d

Turin war für mich sehr schön, da man einiges über den Standort und die Geschichte dort gelernt hat. Außerdem ist die Altstadt sehr schön und auch die italienischen Austauschpartner haben ihre Kultur sehr offen geteilt.

Johanna 10a

- man lernt sich selbst gegenüber fremden Leuten zu öffnen

- man lernt alleine zurechtzukommen

- man lernt eine Person innerhalb einer Woche sehr gut kennen

- man lernt mit ungünstigen Situationen klarzukommen

- man findet Freunde für's Leben und erweitert Sprachkenntnisse

Es ist eine schöne Erfahrung, bei einer anderen Familie zu wohnen. Insgesamt war es für alle von uns eine sehr positive Erfahrung und wir empfehlen es weiter.

Aaron, Luca, Jakob und Ivan 11c aus der 11c, Mona, Yasmin und Emma aus der 11d mit Felix aus der 11e

                                                                                                                                                                           Dr. Stefanie Woidich, OStRin

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