Jugend forscht - Schüler experimentieren

Zahlreiche Apianer nehmen auch im Februar 2014 am Wettbewerb teil.

Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto "Verwirkliche Deine Idee!". Am Regionalentscheid "Jugend Forscht" in Ingolstadt am 26. und 27. Februar im Bildungszentrum der Audi AG nahmen 105 Jugendliche teil, die alleine oder in Gruppen ihre Arbeiten vorstellten. Die Teilnehmer besuchen verschiedene Schulen in der ganzen Region. Außerdem waren traditionell wieder viele Auszubildende der Audi AG bei "Jugend Forscht" mit eigenen Themen vertreten. Wie üblich war das APIAN-Gymnasium mit 10 eingereichten Arbeiten stark vertreten.

Wie schon in den letzten Jahren haben sich die Jungforscherinnen und Jungforscher des APIAN-Gymnasiums stark engagiert. In der Gruppe der unter 15-jährigen Schüler, den Teilnehmern bei "Schüler Experimentieren", waren viele Mitglieder unseres Erfinderclubs "Querdenker" vertreten. Sie reichten 4 Projekte ein, von denen zwei mit einem 3.Platz ausgezeichnet wurden – ein sehr schöner Erfolg!

Im Bereich "Technik" belegte Carina Kleemann mit ihrem "Abstandsalarm für Autotüren" den 3. Platz. Denselben Platz erreichte ein weiterer "Querdenker" mit seinem "Gitterabfluss" im Bereich "Arbeitswelt". Hier wird durch die geschickte Anordnung von Bodenfliesen in einer Dusche der Wasserabfluss optimiert. Außerdem wird durch geeignete Wahl der Oberflächenbeschichtung der Trocknungs- und Reinigungsprozess beschleunigt.
Obwohl beide Schüler noch recht jung sind, sind sie doch schon "alte Hasen" was "Jugend Forscht" betrifft, denn beide nahmen die letzten Jahre regelmäßig am Wettbewerb teil.

Jugend forscht - Schüler experimentieren 2014

Carina Kleemann erhielt für ihren " Abstandsalarm für Autotüren" den 3. Preis im Fachgebiet Arbeitswelt.

Der "Abstandsalarm für Autotüren" erzeugt ein akustisches Signal, falls beim Öffnen der Autotür der Abstand zwischen der Tür und einem Hindernis einen gewissen Minimalabstand unterschreitet. Dadurch wird effektiv das "Anschlagen" der Tür verhindert.

In der Gruppe der etwas älteren Schüler, den Teilnehmern bei "Jugend Forscht", stellte das APIAN ebenfalls wieder eine große Teilnehmergruppe. Die APIAN-Schülerinnen und -Schüler reichten 6 Arbeiten ein, von denen 3 prämiert wurden.

Auch wenn dieses Jahr kein Regionalsieger dabei war, kann man mit dem Abschneiden sehr zufrieden sein. Eine Arbeit im Bereich "Mathematik/Informatik" wurde mit einem 2. Preis ausgezeichnet, eine andere Arbeit im Bereich "Physik" mit einem 3. Preis, außerdem gab es im Bereich "Chemie" einen Sonderpreis.

Andreas Finkenzeller wurde im Bereich "Mathematik/Informatik" für die Entwicklung eines Tools mit einem 2. Preis ausgezeichnet, mit dessen Hilfe man aus Satellitenaufnahmen automatisch Straßenkarten errechnen und zeichnen lassen kann.
Mit Andreas wurde ein Schüler geehrt, der dem Wettbewerb "Jugend Forscht" schon über Jahre die Treue hält. Schon 2009 (und immer wieder in den folgenden Jahren) nahm Andreas teil und erhielt damals den 1. Preis im Fachgebiet "Arbeitswelt" für sein automatisches Abschaltgerät für Haushaltsgeräte, den sogenannten "Power-Stopper". Für den Wettbewerb wird es ein Verlust sein, wenn Andreas im Mai sein Abitur ablegt und das APIAN verlässt.

Neben diesem Preis wurde Eda Altinel im Bereich "Physik" für ihre Untersuchung zur "Behandlung von Tumoren mit der IMRT-Technik" mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Wenn man das Foto unten anschaut, sieht man wie engagiert sie ihr Thema vertritt. Dass sie bei der Erklärung ihrer Arbeit wohl auch erfolgreich war, erkennt man an der Auszeichnung, aber auch an den Gesichtern der Juroren.

Jugend forscht - Schüler experimentieren 2014

Andreas Finkenzeller erhielt für seine Arbeit "Vom Satellitenbild zur Karte – Ein Kürzeste-Wege-Problem" den 2. Preis im Bereich "Mathematik/Informatik". Bei dem Projekt wurde ein Programm entwickelt, mit dessen Hilfe es möglich wird, aus einfachen Satellitenaufnahmen automatisch Straßenkarten zu erzeugen.

Eda Altinel wurde im Bereich "Physik" für ihre Untersuchung zur "Behandlung von Tumoren mit der IMRT-Technik" mit einem 3. Preis ausgezeichnet.

Das Gerät, das bei der Therapie zum Einsatz kommt, verwendet Röntgenstrahlung, die durch spezielle Verfahren so gebündelt und gelenkt wird, dass möglichst wenig gesundes Gewebe bestrahlt wird und nur das vom Tumor betroffene Gewebe zerstört wird.

Jugend forscht - Schüler experimentieren 2014

Außerdem wurde Georg Krach mit einem Sonderpreis im Bereich "Chemie" für seine Arbeit zur "Wirkung des Giftes des Kugelfisches" bedacht! Dieses Gift wird derzeit für den Einsatz in der Schmerztherapie getestet.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gelten unsere Glückwünsche und unser besonderer Dank für die tolle Vertretung unserer Schule in der Öffentlichkeit.

Dr. Martin Eckl, StR
Betreuer bei "Jugend forscht"

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